Der Feuerwehrhelm

Übung Höhenrettung - Ausbildung durch das Tokyo Fire Department
Hong-Kong
China
2013

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Russland Kunststoffhelm (˜1970)
In dieser Sammlung seit: 15.07.2012
0442 Feuerwehrhelm aus Russland. Der Kunststoffhelm wurde in der Zeit um 1970 in der Russischen Stadt Kandalaksha getragen. Kandalaksha (Oblast Murmansk) liegt ca. 100km von der Finnischen Grenze und ca. 200km südlich Murmansk entfernt am weißen Meer. Das milchige Polycarbonat ist sehr lichtdurchlässig obwohl die Helmschale mit ca. 4mm sehr dick ist. Der Helm orientiert sich in der Form an den Vorgängerhelme aus Stahl vom Typ SSh-40 den es zur gleichen Zeit gab.
Polycarbonathelme vom Typ KZ91 wurden erst ca. 1990 eingeführt. Der Typ bzw. das Alter dieses Helmes ist daher etwas unklar.
Der Polycarbonathelm hat eine ca. 4mm dicke Helmglocke, ist aber dennoch relativ leicht. Innenhelm und Nackenschutz sind aus Kunstleder, der Nackenschutz ist am Innenhelm befestigt. 5 Blechstreifen bilden die Verbindung zwischen Innenhelm und Helmglocke. Der Innenhelm besteht aus 5 Ledersegmenten, am Nacken ist ein kurzes, separates Nackenleder angebracht. Darüber ist ein 15 cm langes Nackenleder befestigt. Der Kinnriemen aus Leder ist an 4 Punkten an der Helmglocke befestigt. Die Länge wird durch eine Metallschlaufe eingestellt. Das Kugelvisier aus 5mm dickem Plexiglas ist an der Vorderseite mit einer Sprechlochung versehen. Das Visier ist seitlich mit einem Metallbügel am Helm befestigt. Es kann über zwei Gelenke so eingestellt werden, dass es direkt auf dem Helm oder vor dem Gesicht getragen werden kann.
An der Vorderseite ist die Zahl „9“ in schwarz aufgemalt, ebenso hinten am Helm. Dort ist in roter Farbe zusätzlich eine Art „Stempel“ auflackiert. Der Text darauf heißt: Kandalaksha. Die Stadt, in der er getragen wurde. Die Zahl 9 steht für die dortige Feuerwache. Danke an Sergei Dotsenko für den entsprechenden Hinweis.
Siehe Helm 32/386
Links: --
Vergleiche: Lettland, 386
Russland, 32
Bilder: (Bitte klicken Sie ein Bild zum Vergössern an...)
 


Design & Programmierung: Andreas Berger


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